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Zwischen Ehe und Kloster (inszeniert)

Der Stadtrundgang mit dem Titel "Zwischen Ehe und Kloster (inszeniert)" lädt das Publikum ein, das Schicksal von Frauen im Mittelalter mitzuerleben, und zwar anhand einer Reihe von Porträts von Freiburgerinnen dieser Epoche, mit all ihren Zwängen und Opportunitäten.

Der Inhalt des Stadtrundgangs gr√ľndet im Wesentlichen auf den Forschungen der Historikerin Kathrin Utz Tremp, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Staatsarchiv Freiburg und anerkannte Spezialistin f√ľr H√§resie- und Hexenprozesse. Aus diesen Dokumenten, in denen sich Pr√§laten, Magistraten, Zeugen und Angeklagte beiderlei Geschlechts begegnen, tauchen individuelle Geschichten insbesondere von Frauen auf, denen der Stadtrundgang Leben einzuhauchen versucht.

Die Figur der Klara von Greyerz, Witwe und Tuchh√§ndlerin, f√ľhrt die TeilnehmerInnen durch die Unterstadt, welche genau die richtige Szenerie f√ľr diesen Stadtrundgang abgibt. Sie begleitet das Publikum zu Begegnungen mit anderen Frauen, die ihr ihre Freuden und ihre Sorgen anvertrauen und sie um Rat fragen: eine jung verheiratete Frau, eine zuk√ľnftige Nonne der Magerau, eine Begine, die Meisterin des √∂ffentlichen Bordells, das 1413 er√∂ffnet wurde, sowie die hl. Katharina, die damals neben St. Nikolaus verehrt wurde, nicht nur als Jungfrau und M√§rtyrerin, sondern auch wegen ihrer Intelligenz.
 
 
 
Hans Fries, "Bugnon-Alter", 1506. Freiburg, Museum für Kunst und Geschichte.
 
 
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