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850 - Jahrfeier der Gr√ľndung Freiburgs (1157-2007)

Die heilige Katharina und das spätmittelalterliche Freiburg

Clins d'oeil de Sainte-Catherine: les premiers siècles de Fribourg






Im Jahr 2007 f√ľhrte Frauen in Freiburg ein zweites mittelalterliches Strassentheater auf. Der Verein lud zu einem Spaziergang durch die ersten Jahrhunderte von Freiburg , gef√ľhrt durch die Heilige Katharina von Alexandriner.
Als Patronin der Philosophen und Theologen, aber auch als Patronin der Stadt Freiburg kommentierte die Heilige Katharina die Geschichte der Stadt bis zu ihrem Eintritt in die Eidgenossenschaft. Begleitet wurde sie von einem Pilgerchor auf dem Weg nach Jerusalem.





Die Inszenierung liess historische Frauengestalten des Mittelalters an der Seite ihrer erlauchten Partner auftreten.
Anna von Z√§hringen richtete sich nach den Heiratspl√§nen ihres Vaters, des Stadtgr√ľnders Herzog Berchtold IV. Gr√§fin Elisabeth sprach vom kl√∂sterlichen Leben und von sozialen Werken, w√§hrend ihr Ehegatte, Graf Hartmann V. von Kyburg, Freiburg seine Stadtrechte best√§tigte und somit die st√§dtische Entwicklung des 13. Jahrhunderts f√∂rderte. Die Frau des eingekerkerten S√§ckelmeisters Nicod Bugniet, hingegen bot dem umstrittenen Lehensherrn Herzog Albrecht VI. von Habsburg die Stirn. Im letzten szenischen Bild befreite die Herzogin Yolanda von Savoyen die Stadt von der Stadtherrschaft, indem sie ihr den Unterwerfungsbrief von 1452 zur√ľckgab.





Die zweisprachige Auff√ľhrung widerspiegelte die sprachliche Situation der Epoche. Die Inszenierung wurde durch mittelalterliche musikalische Zwischenst√ľcke strukturiert: Pilgerges√§nge und gregorianische Lieder, begleitet durch Instrumentalmusik. Die Figuren trugen eigens f√ľr das Strassentheater hergestellte Kost√ľme, inspiriert durch verschiedene ikonografische Quellen. Das Burgquartier, Wiege der Stadt und Sitz der politischen Macht, bildete mit seinen Kirchen, Pl√§tzen und Brunnen, den geeigneten Rahmen f√ľr die Auff√ľhrung.





Quellen. Die Inszenierung basierte auf einer Dokumentation, die von der Medi√§vistin Kathrin Utz Tremp erstellt wurde. Diese st√ľtzte sich vornehmlich auf Rechtsquellen, welche im Staatsarchiv Freiburg aufbewahrt sind: die freiburgischen Stadtrechte, die Verfassung, den Unterwerfungsbrief an den Herzog von Savoyen sowie das Katharinenbuch, das Projekt einer Schulreform des 16. Jahrhunderts.

Anlässlich der 850-Jahr Feier von Freiburg folgte ein zahlreiches Publikum den Spuren der Heiligen Katharina sowie von Anna, Elisabeth, Yolanda, "Madame Bugniet" und allen anderen ...


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